
Ein Ort zum Entdecken, Forschen und Wohlfühlen – so hieß es in der Presseeinladung zur Vorstellung des Sandariums im Schulgarten der Wilhelmschule.
Im Leben gibt es aber kaum ein Wohlfühlen, ohne, dass da nicht vorher Arbeit investiert wurde. Und diese Arbeit haben gut 30 Schülerinnen und Schüler unter der fachlichen Anleitung von Jacky Uda (und etwas Unterstützung des Baubetriebshofes) selber geleistet.

Da war zunächst die Überplanung des noch ziemlich wild aussehenden Geländes und dann ging es an die Umsetzung. Bevor also etwas Neues entstehen kann, musste der Wildwuchs, der sich über die Jahre selbst entwickelt hat, entfernt werden. Mit Spaten, Hacken und Scheren ging es eifrig zur Sache.
Dann die Einteilung, was soll wo entstehen? Und schließlich die Umsetzng. Es entstand ein Sandarium, welches aufgeschüttet werden musste, große Findlinge sorgen für die Stabilität und den optischen Charakter, Altholz, „totes Holz“, wurde trapiert. Insektenhotels mit Nistmöglichkeiten wurden an der angrenzenden Mauer angebracht. Hochbeete mit der Möglichkeit, Kräuter und Gemüse für die Schulküche anzubauen, wurden eingerichtet. Ein Staudenbeet wird noch kommen, ein „Grünes Klassenzimmer“ ist bereits erkennbar. Über einem Kellerschacht entsteht ein Beispiel für Dachbegrünung. Für Eidechsen ist eine Möglichkeit geschaffen, sich hier anzusiedeln. Die Chancen, dass das tatsächlich passiert sind auch gar nicht so schlecht, wie uns Jacky Uda erklärt.

Begleitet wurde das Propjekt – insbesondere das Sandarium, in dem sich künftig verschiedene Wildbienen einnisten werden, von der Initiative InNature-Insel der Vielfalt.

Am Donnerstag gab es nun die Urkunde der Initiative, überreicht durch eine Vertreterin von InNature, die dafür extra aus Berlin angereist ist.
Durch Werner Meyknecht gab es eine Menge weiterer Informationen über die vielen verschiedenen Bienenarten, woran man sie erkennt, worauf man achten sollte und wie sie sich künftig hier einnisten werden.


Der Bundestagsabgeordnete Dr. Jan-Niclas Gesenhues zeigte sich besonders erfreut über die Aktion, mit der jetzt hier in städtischem Raum etwas geschaffen wurde, was leider mehr und mehr schwindet, aber für den ökologischen Kreislauf so ungeheuer wichtig ist. Kathrin Magnus, Fachdienstleiterin für Bildung, Sport und Kultur in Emsdetten zeigte sich ebenfalls beeindruckt, was die Kinder hier seit Anfang 2025 geschaffen haben und sich jetzt stets weiterentwickeln wird.




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