Krieg in der Ukraine Landrat Dr. Sommer: „Wir dürfen nicht vergessen, dass sie auch unsere Freiheit verteidigen“

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(Foto: Kreis Steinfurt)

Vier Jahre ist es bereits her, dass russische Truppen die Ukraine überfallen haben. Seitdem herrscht dort Krieg. Ein Blutvergießen, das in dieser Zeit bereits Tausenden Menschen das Leben gekostet hat. Millionen Ukrainerinnen und Ukrainer sind seither aus ihrer Heimat geflohen. Ein Teil des Landes ist durch Russland besetzt. Noch kann die Ukraine den russischen Angriffen standhalten, doch die Bevölkerung leidet immens. Bemühungen um Frieden verlaufen immer wieder im Sand. „Im Kreis Steinfurt war die Solidarität mit den Menschen in der Ukraine von Anfang an groß“, erinnert sich Landrat Dr. Martin Sommer am Jahrestag des russischen Angriffskrieges mit Stolz an die vielen Initiativen. Der Kreis Steinfurt selbst unterhält seit April 2023 eine Solidaritätspartnerschaft mit der ukrainischen Stadt Tscherkassy. Seitdem gab es unter anderem zahlreiche Hilfslieferungen in die Ukraine sowie Hospitationen von Ärztinnen und Ärzten im Klinikum Ibbenbüren.

Am 11. und 12. März dieses Jahres erwartet der Kreis Steinfurt nun erstmals Besuch aus der Ukraine: eine kleine Delegation aus Tscherkassy kommt nach Steinfurt. „Wir freuen uns darauf, die Freundschaft mit unserer ukrainischen Partnerstadt weiter mit Leben zu füllen“, betonte Landrat Dr. Sommer, der im Mai 2024 gemeinsam mit Bevölkerungsschutzdezernent Dr. Karlheinz Fuchs für die Beurkundung der Solidaritätspartnerschaft in die ukrainische Hauptstadt Kyjiw reiste und dort einen persönlichen Eindruck von der Lage der Menschen bekam. „Die Situation ist nach wie vor dramatisch. Seit vier Jahren kämpfen die Ukrainerinnen und Ukrainer mutig und entschlossen für ihr Land und ihre Freiheit. Wir dürfen nicht vergessen, dass sie damit auch unsere Freiheit verteidigen. Deshalb können sich die Menschen in der Ukraine weiterhin unserer Solidarität und Partnerschaft sicher sein“, machte der Landrat deutlich.

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