Runder Tisch zur Gefahrenabwehr

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(Symbol-Foto: Schwegmann)

Einen „Runden Tisch zur Gefahrenabwehr“ möchte die SPD-Fraktion im Rat der Stadt Emsdetten gerne einrichten. Entsprechenden Antrag hat Ratsmitglied Frank Achterkamp jetzt bei der Stadtverwaltung eingereicht.

„Mehrere Gespräche mit Vertretern der Emsdettener Hilfsorganisationen Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG), Deutsches Rotes Kreuz (DRK) und dem Malteser Hilfsdienst (MHD) im letzten Jahr haben deutlich den dortigen Wunsch nach einem verstärkten und regelmäßigen Austausch mit der Verwaltung und Feuerwehr aufgezeigt.“, heißt es in der Antragsbegründung.

Hintergrund sind nicht nur die zunehmend zu erwartenden Extremwetterereignisse sondern auch die aktuellen Entwicklungen im Bevölkerungsschutz allgemein, die eine bessere Vernetzung aller Beteiligten in Emsdetten nach Ansicht der o.g. Hilfsorganisationen vonnöten macht. Weiter liegt den Hilfsorganisationen daran, mit der Stadtverwaltung, der freiwilligen Feuerwehr und dem Bauhof frühzeitig und zielgerichtet an Konzepte zu arbeiten die den Schutz der Bevölkerung in Emsdetten weiter verbessern. Den Hilfsorganisationen ist dabei bewusst, dass Zivilschutz eine Bundes- der Katastrophenschutz eine Landes- und der Rettungsdienst eine Kreisangelegenheit ist. Es wurde von Seiten der Hilfsorganisationen Einsatzszenarien angesprochen, wie zum Beispiel die Unterstützung der Freiwilligen Feuerwehr bei Evakuierungen von Wohnheimen oder aber im Hochwasserschutz der Stadt, bei denen die Schwelle für z.B. einen Katastrophenschutzeinsatz nicht erreicht werden, Hilfe aber willkommen wäre. Die Hilfsorganisationen als private eingetragene Vereine verfügen nach eigenem Bekunden diesbezüglich über Einsatzpotentiale, die nicht in die jeweiligen Zuständigkeiten der o.g. Stellen fallen.

In unseren Gesprächen wurde sehr deutlich, dass man sich von Seiten der Hilfsorganisationen eine bessere Vernetzung der handelnden Personen erhofft, sodass zukünftig die Ressourcen und Möglichkeiten der Hilfsorganisationen früher erkannt und genutzt werden. Es wurde festgestellt, dass in der Vergangenheit nicht immer klar war, wann und in welchen Umfang beispielsweise eine Zusammenarbeit mit der Freiwilligen Feuerwehr in Emsdetten bei Einsätzen möglich bzw. wünschenswert gewesen wäre.

Dieser Antrag soll dem Ansinnen der Hilfsorganisationen Rechnung tragen und zu einer besseren Verzahnung zwischen Stadtverwaltung, Freiwilliger Feuerwehr und dem Bauhof mit den Hilfsorganisationen führen und damit zu einer weiteren Verbesserung des Bevölkerungsschutzes in Emsdetten beitragen.“

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