Feuerwehr Greven mit Löschzug Reckenfeld zieht Jahresbilanz 2025

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(Foto: privat)

Bei der Generalversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Greven zog Feuerwehrleiter Michael Koordt eine Bilanz des vergangenen Jahres und stellte zugleich die wachsende Bedeutung der Feuerwehr im Einsatz- und Katastrophenschutz heraus. Mit 641 Einsätzen sei die Feuerwehr stark gefordert gewesen. Diese reichten längst über die klassische Brandbekämpfung hinaus und umfassten zunehmend komplexe Einsatzlagen und Aufgaben im Katastrophenschutz. „Die Feuerwehr ist längst nicht mehr nur Brandbekämpfung – sie ist ein zentraler Pfeiler der öffentlichen Sicherheit“ so Koordt.

Extreme Wetterereignisse, großflächige Schadenslagen und längere Einsatzdauern stellten immer höhere Anforderungen an die Einsatzkräfte – sowohl körperlich als auch mental. Neben dem Einsatzgeschehen seien zahlreiche Schulungen und Pflichtunterweisungen notwendig gewesen, um auf neue Gefahren, moderne Technik und veränderte Bedrohungsszenarien vorbereitet zu sein.

Gleichzeitig werde ehrenamtliches Engagement in der Gesellschaft anspruchsvoller, betonte Koordt. Umso mehr würdigte er die hohe Einsatzbereitschaft der Kameradinnen und Kameraden sowie die Unterstützung durch Familien und Arbeitgeber.

Mit Blick auf das Jahr 2026, in dem die Freiwillige Feuerwehr Greven ihr 150-jähriges Bestehen feiert, rief Koordt dazu auf, sich aktiv an den Jubiläumsveranstaltungen zu beteiligen und die Feuerwehr nach außen zu präsentieren. Trotz aller Herausforderungen sei die Feuerwehr gut aufgestellt: Kameradschaft, Zusammenhalt und Professionalität bildeten die Grundlage für eine leistungsfähige Feuerwehr in Greven.

Auch Bürgermeister Dietrich Aden würdigte in seiner Rede die Arbeit der Feuerwehr und blickte auf die Maßnahmen, die im Rahmen des Brandschutzbedarfsplans umgesetzt werden müssen. „Zuletzt kann ich Ihnen nur meinen aufrichtigen Dank aussprechen. Ihre Arbeit ist für die Bürgerinnen und Bürger von Greven unverzichtbar.“

Der stellvertretende Kreisbrandmeister Stefan Steinigeweg berichtete von einem im Kreis Steinfurt tendenziell eher ruhigen Einsatzjahr. „Dies bedeutet jedoch nicht, dass die Aufgaben im Brand- und Katastrophenschutz weniger geworden sind“ so Steinigeweg.

Guido Roters vom Verband der Feuerwehren im Kreis Steinfurt blickte auf die Vielzahl von Veranstaltungen zurück, die im letzten Jahr stattgefunden haben. Hierzu zählten unter anderem Ausbildungstage am Außengelände des Institutes der Feuerwehr.

In den darauffolgenden Jahresberichten wurde das Ausmaß der vielfältigen Aufgaben der Feuerwehr nochmals verdeutlicht. „Neben den 641 Einsätzen der Feuerwehr, wo insgesamt 35 Personen aus lebensbedrohlichen Situationen gerettet wurden, vielen nochmals mehrere tausend Stunden an Aus- und Übungsdiensten an“ so Tim Kirschner, stellvertretender Leiter der Feuerwehr.

Auch Stefan Schulze Temming, der neben der Tätigkeit als stellvertretender Leiter der Feuerwehr auch stellvertretender Fachdienstleiter vom städtischen Fachdienst „Feuerwehr und Rettungsdienst“ ist, berichtete von einer starken Belastung. Insgesamt hat allein der Rettungswagen von der Feuer- und Rettungswache 2.744 Einsätze gefahren. Auch die administrativen Verwaltungsangelegenheiten würden das Personal zusätzlich belasten.

Im weiteren Verlauf wurden dann noch zahlreiche Ehrungen, Ernennungen und Beförderungen ausgesprochen.

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