Kreis Steinfurt und Stadt Emsdetten stärken Zusammenarbeit beim Betrieblichen Eingliederungsmanagement

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(Foto: Kreis Steinfurt)

Der Kreis Steinfurt und die Stadt Emsdetten arbeiten zukünftig im Betrieblichen Eingliederungsmanagement (BEM) eng zusammen. Landrat Dr. Martin Sommer und Emsdettens Bürgermeister Oliver Kellner unterzeichneten im Steinfurter Kreishaus eine öffentlich-rechtliche Vereinbarung, mit der ein Teil der städtischen Aufgaben im BEM an den Kreis übertragen wird. Mit der Zusammenarbeit wird das BEM bei der Stadt Emsdetten um wichtige Faktoren – zum Beispiel eine externe Ansprechperson – ergänzt. Das Betriebliche Eingliederungsmanagement ist ein Angebot an alle Mitarbeitenden der Verwaltung, die innerhalb der vergangenen zwölf Monate länger als sechs Wochen arbeitsunfähig erkrankt waren. Ziel des BEM ist es, gemeinsam präventive und rehabilitative Maßnahmen zu entwickeln, die zu einer Verbesserung der persönlichen Situation der Mitarbeiterin beziehungsweise des Mitarbeiters beitragen.

Für die vertraulichen BEM-Gespräche sind in einigen Fälle externe Ansprechpersonen gewünscht. Das ist durch die Unterstützung des Kreises im Rahmen der interkommunalen Zusammenarbeit mit der Stadt Emsdetten nun gewährleistet. Mit Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung steht Mitarbeitenden der Stadt Emsdetten neben der städtischen BEM-Beauftragten auch ein Ansprechpartner aus dem Haupt- und Personalamt des Kreises Steinfurt zur Verfügung. Darüber hinaus profitiert die Kommune von den langjährigen Erfahrungen des Kreises im BEM-Bereich, behält aber dennoch eigene Entscheidungsbefugnisse.

Neben Emsdetten werden auch die kreisangehörigen Kommunen Greven, Saerbeck, Westerkappeln, Altenberge, Metelen, Lotte, Hörstel, Nordwalde sowie das jobcenter Kreis Steinfurt und die Entsorgungsgesellschaft Steinfurt mbH beim Betrieblichen Eingliederungsmanagement bereits durch den Kreis Steinfurt unterstützt.

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