Emsdetten feiert ersten Meilenstein im August-Holländer-Museum

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(Foto: Stadt Emsdetten)

Mit einer feierlichen Veranstaltung im Erdgeschoss des neu gestalteten August-Holländer-Museums hat die Stadt Emsdetten am Montag, 12. Januar 2026, den ersten Meilenstein auf dem Weg zu einem Ort gesetzt, der die lokale Geschichte lebendig macht. Auch wenn die Räume noch im Wandel sind, markiert dieser Tag den Auftakt für ein Projekt, das die Entwicklung Emsdettens vom Weberdorf zur Industriestadt eindrucksvoll dokumentieren wird.

Das Museum wird die Industrialisierung des Textilgewerbes ab Mitte des 19. Jahrhunderts und ihre Auswirkungen auf Stadtentwicklung sowie die Arbeits- und Lebensverhältnisse der Bevölkerung anhand originaler Maschinen und zeitgenössischer Dokumente veranschaulichen.

„Heute feiern wir keinen Abschluss, sondern eine erste Etappe. Vieles ist noch im Fluss, und genau das macht diesen Moment so spannend. Eine Ausstellung wie diese muss weiterwachsen – Schritt für Schritt. Wir freuen uns darauf, die nächsten Etappen zu gestalten und ein Museum zu schaffen, das Tradition und Innovation verbindet“, so Bürgermeister Oliver Kellner.

Die Veranstaltung bot den geladenen Gästen einen ersten Einblick in die künftige Ausstellung und einen Ausblick auf die kommenden Monate, in denen das Museum weiter Gestalt annimmt.

Ein Blick in die Zukunft

Besucherinnen und Besucher sollen künftig die Möglichkeit haben, die Ausstellung sowohl klassisch als auch digital zu erleben. Ergänzend zu den traditionellen Rundgängen werden moderne digitale Angebote in verschiedenen Formaten bereitgestellt – etwa zusätzliche Informationen zum Lesen, Hördateien oder interaktive Inhalte. So verbindet das Museum historische Authentizität mit zeitgemäßer Technologie.

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