Sternsinger bringen göttlichen Segen in die Häuser

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Etwa 150 gekrönte Häupter sind bei der diesjährigen Sternsingeraktion der katholischen Kirchengemeinde St. Pankratius in Emsdetten unterwegs. Organisiert von den Meßdienern und der KjG laufen sie in diesen Tagen durch die Straßen der Innenstadt, gehen in den Wohngebieten von Tür zu Tür und besuchen die Bauerschaften am Ortsrand. AllesDetten hat Kaspar, Melchior und Balthasar begleitet, als sie die 114 Bewohnder des Altenwohnheims St. Josef-Stift aufgesucht haben.
„Leider grassiert hier gerade eine Erkältungswelle!“, empfängt uns Brigitte Fröhlich vom sozialen Dienst, soll heißen, dass nicht alle Bewohnerinnen und Bewohner werden teilhaben können, weil sie sich in ihren Zimmern aufhalten um eine weitere Verbreitung zu vermeiden.
Dennoch werden auf den Fluren, in den Aufenthaltsbereichen und Tagesräumen einige Seniorinnen und Senioren angetroffen und die Sternsinger überbringen die Botschaft des Herrn, verbunden mit den besten Wünschen für das nun beginnende neue Jahr 2026.
Der Segen 20-C-M-B-26 „Christus Mansionem Benedicat“ (Christus möge das Haus segnen) wird in Form von geweihten Aufklebern auf der Station angebracht. Wer möchte, darf sich auch ein solches Zeichen mit in sein Zimmer nehmen und dort für sich ganz privat anbringen.
Für die älteren Mitmenschen in den Senioreneinrichtungen ist dieser traditionelle Segen häufig auch Erinnerung an die eigene Kindheit. Sie zeigen sich dankbar, dass die aktiven Kinder und Jugendlichen der Kirchengemeinde den alten Brauch aufrecht erhalten und diese Einrichtungen nicht vergessen.
Wer am Samstag das Josef-Stift oder Haus Hannah bzw. am Sonntag den Sonnenhof und Kastanienhof besuchen durfte, hatte klar einen Vorteil: die Gebäude sind gut geheizt. Anders sah es da schon bei den Königinnen und Königen aus, die durch die Straßen gezogen sind. Es war kalt, nass, zwischendurch setzte immer mal wieder leichter aber ungemütlicher Schneefall ein.

Um sich aufzuwärmen, gab es für alle um 13 Uhr im Pfarrheim von Herz-Jesu eine heiße Suppe um danach gestärkt die zweite Schicht anzutreten. Die Käse-, wie auch die Tomatensuppe wurden natürlich vom Küchenteam der Leiterrunde selbst gekocht.

 

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