Mit rund 120 Gästen aus verschiedenen Kreis- und Ortsverbänden hat Die Linke Kreis Steinfurt am Wochenende ihren Neujahrsempfang in der Kulturschmiede Greven gefeiert. Der Abend war geprägt von politischem Austausch, musikalischer Begleitung und einer spürbaren Aufbruchstimmung für das politische Jahr 2026.
Zentraler Ehrengast des Abends war die Parteivorsitzende Ines Schwerdtner. In ihrer Rede betonte sie die dynamische Entwicklung der Partei im vergangenen Jahr. Der starke Mitgliederzuwachs habe die innerparteilichen Strukturen spürbar belebt, neue Perspektiven eröffnet und die politische Arbeit vor Ort wie auf Bundesebene gestärkt.
Schwerdtner machte deutlich, dass Die Linke ihren politischen Kurs unter das Leitmotiv der „revolutionären Freundlichkeit“ stellt: klar an der Seite der arbeitenden Menschen und solidarisch im Umgang, ganz nach dem Grundsatz, politische Veränderungen niemals allein, sondern immer gemeinsam zu erkämpfen.
Charmant und souverän durch den Abend führte die Landessprecherin Kathrin Vogler. In ihrer Moderation verwies sie auf die erfolgreiche Kommunalwahl in ganz Nordrhein-Westfalen und unterstrich, wie wichtig eine starke linke Politik, auch im Hinblick auf die Landtagswahl 2027, in Zeiten des gesellschaftlichen Rechtsrucks sei. Als konsequente Stimme für soziale Gerechtigkeit, Solidarität und Demokratie.
Der Kreisvorsitzende Josua Kümper hob hervor, dass sich diese Entwicklung auch im Kreis deutlich widerspiegele. Die Mitgliederstrukturen hätten sich spürbar verjüngt, zugleich seien insbesondere mehr Frauen in die Partei eingetreten. In vielen Kommunen des Kreises sei Die Linke neu oder gestärkt in die Parlamente eingezogen und bringe dort frische Impulse in die kommunalpolitische Arbeit ein.
Die beiden Bundestagsabgeordneten Mareike Hermeier und Ulrich Thoden berichteten von ihren ersten Monaten im Bundestag und dem intensiven Bundestagswahlkampf. Sie betonten die Bedeutung des entschlossenen Kampfes gegen rechts und erzählten von ihren politischen Schwerpunkten.
Hermeier arbeitet im Umweltausschuss, während Thoden dem Verteidigungsausschuss angehört. Beide machten deutlich, dass soziale, ökologische und friedenspolitische Fragen für Die Linke untrennbar zusammengehören.
Neben den politischen Beiträgen stand vor allem das persönliche Miteinander im Mittelpunkt des Abends. Die offene Atmosphäre, das große Interesse und der intensive Austausch zeigten eindrucksvoll, mit wie viel Motivation, Zusammenhalt und Zuversicht Die Linke in das Jahr 2026 startet.




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