1. Frühlingsfest des Bürgermeisters ganz im Zeichen der Städtepartnerschaft

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(Foto: Schwegmann)

Es sah anfangs nicht immer freundlich aus am Himmel aber am Ende hat der Name gehalten, was er verspricht: das Frühlingsfest des Bürgermeisters. Eine neue Einrichtung die den bisherigen Neujahrsempfang im Januar ablösen soll. Dieser Neujahrsempfang war bislang privilegiert für geladene Gäste. Das Frühlingsfest ist für alle Emsdettenerinnen und Emsdettener offen und durch das vielfältige Programm auch für jeden interessant.

Die Frühlingsfest-Premiere stand ganz im Zeichen der Städtepartnerschaften mit Chojnice und Hengelo, deren 25- bzw. 30-jähriges Bestehen eigentlich schon im vergangenen Jahr hätte gefeiert werden sollen (die Corona-Pandemie hatte das jedoch nicht zugelassen).

Aus Hengelo war deren Bürgermeister Sander Schelberg angereist, aus Chojnice deren Stadtdirektor Robert Waljonis. Beide wurden begleitet von Delegationen aus deren jeweiligen Städtepartnerschaftsvereinen welche sich zusammen mit dem Emsdettener Verein im Park von Hof Deitmar präsentierten.

Bürgermeister Oliver Kellner begrüßte zunächst die anwesenden Gäste und freute sich sowohl in seiner Ansprache wie auch in den Kontakten und Gesprächen mit den Bürgern auf dem Platz und an den Ständen, dass solche Veranstaltungen endlich wieder möglich sind.

Sander Schelberg, Bürgermeister aus Hengelo, griff den europäischen Gedanken auf, zitierte die Europa-Hymne, in der es heißt: „Alle Menschen werden Brüder.“ und wandelte diese Liedzeile um in „Alle Menschen in Emsdetten, Hengelo und Chojnice SIND Brüder.“ Er blickte ebenso wie Robert Waljonis, Stadtdirektor von Chojnice, auf eine langjährige Freundschaft mit Emsdetten und Emsdettenern zurück in der schon viele erfolgreiche Projekte stattgefunden haben. Für Waljonis hatte dieses Fest auch Symbolcharakter. Der Frühling ist die Wiederauferstehung der Natur, neues Leben beginnt. Nach der Corona-Pandemie soll jetzt auch die Städtepartnerschaft wieder in Präsenz mit Leben gefüllt werden.

Eine Überraschung gab es noch aus den Händen der Austumer Schützengesellschaft. Sie hatten bei den Jubiläumsfeierlichkeiten am vergangenen Wochenende (wir berichteten bereits H I E R) gesammelt und konnten einen symbolischen Scheck über 7.050,– € an die Ukraine-Hilfe in Chojnice überreichen.

Beim Neujahrsempfang war es bislang üblich, verdiente Ehrenamtler, das können Vereine aber auch Einzelpersonen sein, in die Ehrenamtsgalerie aufzunehmen. Das Plakat als äußeres Kennzeichen konnte dann vom Bürgermeister zusammen mit Edmund Wilp enthüllt werden. Wilp (H I E R) ist 1. Vorsitzender der Laufgemeinschaft Emsdetten (LGE). Die Laufgemeinschaft bietet ihren 760 Mitgliedern und auch darüber hinaus allen interessierten Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit Breitensport insbesondere im Bereich der Leichtathletik zu betreiben, egal ob Anfänger oder schon fortgeschritten. Darüber hinaus ist die LGE auch Veranstalter großer Events, wie dem Teekotten-Lauf oder Double Ultra Triathlon, der wegen neuer Rekorde aber vor allem auch wegen der durchdachten Organisation weltweit für Aufsehen sorgte.

Für ihren Einsatz bei der Unwetterkatastrophe im vergangenen Jahr im Ahrtal wurden dann noch die beteiligten Feuerwehrleute ausgezeichnet.

Die kleinen Besucher des Frühlingsfestes nutzten unter anderem die Möglichkeiten, die ihnen Hüpfburg und Kinderkarussel boten. Der Seifenblasen-Park sorgte dafür, dass zumindest für einen kurzen Moment das Umfeld in allen schillernden Regenbogenfarben erschien.

Musikalisch umrahmt wurde der Nachmittag vom Kolping-Blasorchester aus Emsdetten, den Hengeloer Weend Blaozers sowie einer kaschubischen Folkloregruppe aus Chojnice.

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