TVE am Freitag vor minimierter Kulisse gegen Großwallstadt

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Wie AllesDetten bereits in der vergangenen Woche seine Leser informiert hatte, gelten für das erste Heimspiel der Bundesliga-Saison 2020/21 in der EMS-Halle gegenüber dem Saisonauftakt am vergangenen Wochenende in Hamm schon etwas gelockertere Auflagen. In Hamm waren wegen der besonderen lokalen Situation überhaupt keine Zuschauer auf den Tribünen zugelassen. Für das morgige Heimspiel in der eigentlich als „EMS-Hölle“ bekannten Arena sind jetzt 300 Zuschauer erlaubt. Die Vereinsführung, die TVE-Marketing GmbH, hat sich entschieden, das zugelassene Kartenkontingent den Sponsoren und dem Fan-Club „Crocodiles“ zur Verfügung zu stellen, somit dürfte vor allem  für die unterstützende Stimmung in der Halle gesorgt sein und auch bei der Live-Übertragung über Sportdeutschland.TV dürfte ein klein wenig gewohnte Heimspielatmosphäre hörbar werden.

Diesen „achten Mann“ hinter der Bande wird der TVE auch dringend benötigen. Der Gegner, der TV Großwallstadt, der einst die 1. Bundesliga beherrscht hat und auch europaweit mit seinem Spiel begeistern konnte, hat sein Heimspiel am vergangenen Wochenende mit 25:30 deutlich gegen den TuS Ferendorf verloren. Nach dem ersten Spieltag ist die Tabelle noch nicht wirklich aussagekräftig aber beide, Emsdetten und Großwallstadt wollen natürlich eine Negativserie gleich zu Beginn der Spielzeit vermeiden.

Trainer Aaron Ziercke jetzt ausschließlich für den TVE tätig

Als Aaron Ziercke im März diesen Jahres den Job beim TVE antrat, war er parallel noch Nationaltrainer in Lettland. Diesen Posten hat er nun aufgegeben und kann sich voll auf seine Tätigkeit im Münsterland konzentrieren. „Die vielen notwendigen Reisen und damit aktuell die Wartezeiten auf Corona-Testergebnisse und Quarantänephasen machen die Fortführung dieser doppelten Herausforderung praktisch unmöglich.“ Er kann sich somit jetzt zu 100 % dem TVE widmen, was sicherlich ein positiver Effekt dieser Entscheidung sein wird. Schon im Auftaktspiel war, nach zögerlichem Start ein Aufbäumen und auch spielerisch die Stärke im Kader erkennbar, die es jetzt gilt, frühzeitiger abzurufen und konstant beizubehalten.

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