Sanierungspläne für Stroetmanns Fabrik passieren auch den Hauptausschuss

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Wie nicht anders zu erwarten war, ist der Grundsatzbeschluss (siehe Bericht aus der AI-Sitzung) zu den Sanierungsplänen von Stroetmanns Fabrik auch im Haupt-, Finanz- und Steuerungsausschuss (HFS) mehrheitlich abgesegnet worden. Hat es zuvor im AI (Ausschuss für Infrastruktur) noch drei Enthaltungen gegeben, so war auch diese Zahl jetzt auf eins geschrumpft.

Dennoch gab es Diskussionsbedarf. Christian Sorge (Die Grünen) hat seinen Vorbehalt im AI mit den fehlenden Zahlen bezüglich der zu erwartenden Kosten begründet.

Martin Dörtelmann (Stadt Emsdetten) versuchte zu erklären, dass es bei dieser Vorstellung und dem Grundsatzbeschluss zunächst darum geht, Notwendigkeiten und einen möglichen Weg aufzuzeigen.“

„Ein Grundsatzbeschluss ist auch ohne Zahlen OK.“ so Leon Huesmann (Die Linke) und verwies damit sofort auf den Fluch der ersten Zahl: „Wenn einmal ein Wert genannt wird, steht diese Zahl wie in Stein gemeißelt, alles andere wird künftig daran gemessen, egal wie verlässlich diese Zahl tatsächlich ist.“

Christian Meyer z. Altenschildesche (UWE) begrüßte die präzisen Vorleistungen der Arbeitsgruppe.

Christian Sorge (Die Grünen) ist Mitglied der politischen Arbeitsgruppe und bekundete, dass er selten zuvor in einem Arbeitskreis mitgewirkt habe, der so konstruktiv gearbeitet habe. Er bezeichnete es als ein Projekt mit Aufbruchstimmung und Augenmaß.

Dennoch, so Daniel Hellwig (CDU), Christian Meyer z. Altenschildesche (UWE) und auch Martin Dörtelmann (Stadt Emsdetten), dürfe man die Kosten nicht aus den Augen verlieren.
„Wir wissen alle, dass Material im Moment nicht überall in Fülle zu haben ist und die Kosten dafür hoch anzusetzen sind.“
Bei Sanierungsarbeiten sei immer mit Unwägbarkeiten zu rechnen, da ist man vor Überraschungen nicht sicher.

Abschließend wird in der kommenden Woche der Rat entscheiden, da werden dann möglicherweise schon erste Zahlen vorliegen.

 

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