Kreis Steinfurt deaktiviert Corona-Krisenstab zum 1. Mai Überführung der Stabsstelle Corona ins Gesundheitsamt

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(Foto: pixabay)

Am 26. Februar 2020 aktivierte der Kreis Steinfurt seinen Corona-Krisenstab und richtete kurze Zeit später seine Stabsstelle Corona ein. In dieser Struktur geht die Kreisverwaltung nun seit über zwei Jahren ihren Aufgaben im Rahmen der Pandemiebewältigung nach. Zum 1. Mai 2022 deaktiviert der Kreis seinen Corona-Krisenstab und überführt die Stabsstelle Corona in die reguläre Aufbauorganisation des Gesundheitsamtes.

„Mit Blick auf die Entwicklung des Pandemiegeschehens ist es nicht weiter erforderlich, in der Krisenstabs- beziehungsweise Stabsstellen-Struktur zu arbeiten. Das heißt aber weder, dass die Pandemie vorüber ist, noch, dass wir unsere Aufgaben im Rahmen der Pandemiebewältigung nicht mehr wahrnehmen. Wir führen sie innerhalb unserer regulären Strukturen weiter fort und passen sie, wo es möglich ist, der aktuellen Entwicklung an. Wir behalten den Verlauf der Pandemie weiterhin genau im Blick und sind auf alle möglichen Szenarien vorbereitet“, erläutert Landrat Dr. Martin Sommer. Die von ihm angesprochenen Anpassungen sehen wie folgt aus:

Das Meldewesen in Richtung des Landes Nordrhein-Westfalen und des Bundes bleibt bestehen. Die Kreisverwaltung muss hier aber nur die Gesamtzahlen für den Kreis melden und nicht die für einzelne Kommunen. Daher erhebt sie ab dem 1. Mai keine kommunenscharfen Zahlen mehr. Weil die Gesamtzahlen durch die Meldungen weiterhin tagesaktuell über die Websites des Landeszentrums Gesundheit Nordrhein-Westfalen (LZG.NRW) (www.lzg.nrw.de) und des Robert Koch-Institutes (RKI) (www.rki.de) abrufbar sind, stellt der Kreis auch seine eigene kommunenscharfe Datenbank und sein Dashboard ruhend. Demnach stehen zukünftig keine kommunenscharfen Zahlen mehr zur Verfügung. Sowohl die Datenbank als auch das Dashboard löscht der Kreis allerdings nicht, sodass eine Reaktivierung jederzeit möglich ist.

Der Kreis passt außerdem die Erreichbarkeit seiner Corona-Hotline an: Ab Montag, 2. Mai, ist sie montags bis donnerstags von 8 bis 16 Uhr und freitags von 8 bis 13 Uhr unter der gewohnten Nummer 02551 69 7100 zu erreichen.

„Nach 26 Monaten Krisenstab können wir das Fazit ziehen, dass wir eine Überlastung der Krankenhäuser im Kreis Steinfurt erfolgreich verhindern konnten. Dies war nur durch den enormen Einsatz unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und der weiteren beteiligten Akteure möglich – und das über einen langen Zeitraum hinweg und trotz massiver Arbeitsbelastung. Mein herzlicher Dank für ihr besonderes Engagement in den vergangenen zwei Jahren geht daher an alle Beteiligten“, erklärt Landrat Dr. Sommer abschließend.

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