Fast 600.000 € Fördergelder für Emsdettens Innenstadt

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"Begegnung" an der Kirchstraße

Im Rahmen der Landesinitiative „Zukunft. Innenstadt. Nordrhein-Westfalen.“ fließen 598.163 Euro als Zuwendung aus dem Sofortprogramm zur Stärkung der Innenstädte nach Emsdetten. Emsdetten erhält damit die dritthöchste Zuwendung aus dem inzwischen dritten Fördertopf des Landes Nordrhein-Westfalen von rund 24,9 Millionen Euro.

Die im Jahr 2020 ins Leben gerufene Initiative soll die Innenstädte und Zentren in Nordrhein-Westfalen stärken und Kommunen bei der Bewältigung der Auswirkungen der Corona-Pandemie unterstützen. Die nun für Emsdetten bewilligten Mittel gliedern sich dabei schwerpunktmäßig in zwei Bausteine:

  • Verfügungsfonds Anmietung
    Ein Baustein mit dem Ziel, leerstehende oder konkret von Leerstand bedrohte Ladenlokale bis Ende 2023 zu einer reduzierten Miete für neue Nutzungen anzubieten und so langfristig dem Ladenleerstand entgegenzuwirken.
  • Schaffung von Innenstadt-Qualität

Der neu eingerichtete Baustein soll Interventionen im Bereich Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum fördern.

„Mit der hohen Zuwendung können nun verschiedene Innenstadt-Projekte weiter umgesetzt und vor allem das Thema Ladenleerstand stärker bearbeitet werden. Damit wird Emsdettens Innenstadt noch attraktiver“, freuen sich Michelle Dresemann und Nicole Mahlmann vom ServiceCenter Innenstadt der Stadt Emsdetten. Bereits mit dem zweiten Förderaufruf konnten für vier leerstehende Ladenlokale jeweils eine Neuvermietung realisiert werden. Die Ladenlokale „Wandelbar“ in der Kirchstraße 25 und das „KUNSTSTÜCK“ in der Emsstraße 15 haben bereits Ende letzten Jahres eröffnet. Zwei weitere Ladenlokale werden im Frühjahr 2022 die Emsdettener Innenstadt bereichern: der regionale Hofladen „Hofkomplizen“ in der Rheiner Straße 9 und die Eis-Manufaktur „Gelato Polla“ in der Emsstraße 2.

Die hohe Bedeutung der Innenstädte als multifunktionale Orte für Handel, Dienstleistungen, Wohnen, Kultur, Bildung und Freizeit wird mit der jüngsten Förderrunde nochmals deutlich. Der dadurch zunehmende Spielraum für Städte und Gemeinden ermöglicht somit eine zielgerichtete und auf den Ortskern abgestimmte Maßnahmenplanung und -umsetzung.

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