Fachkräfte-Workshop der WESt bündelt Expertise der Region

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Im Rahmen des Fachkräfte-Workshops der WESt entwickelten die teilnehmenden Akteure in einem interaktiven Format kreative Ideen zur Fachkräftesicherung im Kreis Steinfurt. (Foto: WESt)

Auch für Unternehmen im Kreis Steinfurt erschwert sich insbesondere durch den demografischen Wandel die Gewinnung und Bindung von Fachkräften zunehmend. Unternehmen konkurrieren in den unterschiedlichsten Bereichen um Auszubildende und Arbeitskräfte. Daher kamen jetzt auf Einladung der Wirtschaftsförderungs- und Entwicklungsgesellschaft Steinfurt (WESt) verschiedene Akteure aus dem Kreis, die sich mit dem Thema Fachkräftesicherung befassen, zu einem Workshop im Christiani Kompetenzzentrum in Rheine zusammen.

Landrat Dr. Martin Sommer, Kreisdirektorin Alexandra Dorndorf und WESt-Geschäftsführerin Birgit Neyer begrüßten unter anderem Vertreterinnen und Vertreter der Agentur für Arbeit Rheine, des Jobcenters Kreis Steinfurt, des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft, der Wirtschaftsvereinigung Steinfurt, der IHK Nord Westfalen, der EUREGIO, des Kompetenzzentrums Frau & Beruf Münsterland, des Münsterland e.V.s, der Kreishandwerkerschaft Steinfurt-Warendorf und der FH Münster.

„Ziel der Veranstaltung ist es, in einem interaktiven Format die verschiedenen Angebote und Projekte zum Thema Fachkräfte im Kreis Steinfurt vorzustellen, um herauszuarbeiten, an welchen Stellen wir Synergien bündeln, Lücken auftun und neue Strategien entwickeln können“, erläuterte Dr. Sommer zu Beginn des Fachkräfte-Workshops. Einen besonderen Fokus legten die teilnehmenden Institutionen im weiteren Verlauf auf die Themen Willkommenskultur im Kreis Steinfurt und die Gewinnung von Auszubildenden und Fachkräften aus dem Ausland.

Eine zentrale Erkenntnis aus der Veranstaltung fasste Alexandra Dorndorf zum Abschluss zusammen: „Durch die steigende Anzahl der offenen Ausbildungsplätze gewinnt das kreative Recruiting von Auszubildenden zunehmend an Wichtigkeit für die Arbeitgeber. Im Kreis Steinfurt gibt es in diesem Bereich bereits viele erfolgreiche Konzepte von Unternehmen, die es auszuweiten gilt.“

Nach dem erfolgreichen Auftakt im Rahmen des Workshops vereinbarten die teilnehmenden Akteure, die Zusammenarbeit zur Fachkräftesicherung im Kreis Steinfurt zukünftig zu intensivieren. Wie geht es nun konkret weiter? Birgit Neyer und Christian Holterhues von der WESt fassen die im Rahmen des Workshops erarbeiteten Ergebnisse zusammen. Diese sind in einer Folgeveranstaltung dann der Ausgangspunkt für die Entwicklung konkreter Handlungsschritte. In diesem Rahmen sollen die Unternehmen und Organisationen zusammengebracht werden, um die konkreten Bedarfe der Unternehmen zu erfragen. Die WESt bleibt also dran am Thema und wird den begonnenen Dialog erweitern. Birgit Neyer und Christian Holterhues versprechen: „Wir wollen nicht nur reden, sondern durch Handeln eine wirkliche Verbesserung erreichen!“

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