Ein Floh unter den Flohmärkten

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Flohmärkte in Emsdetten? – Läuft, – eigentlich immer. So manch einer macht hier ein Schnäppchen, die anderen verdienen sich ein ordentliches Taschengeld dazu, bekommen bei der Gelegenheit noch Dachboden oder Kinderzimmer aufgeräumt. Am Wochenende durfte endlilch wieder um den letzten Cent gefeilscht werden. Anfänglicher Nieselregen hielt jedoch viele Anbieter, die sich im Vorfeld um einen Standplatz bemüht hatten, davon ab, tatsächlich ihre Tapeziertische mit all den kleinen und großen Habseligkeiten aufzubauen. Und dann waren da noch die Auflagen der Corona-Schutzverordnung: das Areal auf dem alten Marktplatz hinter dem Rathaus mit Flatterband abgesperrt, an jeder Seite Sicherheitspersonal platziert, die darauf geachtet haben, dass die Absperrung nicht durchbrochen wird. Am Eingang muss sich jeder registrieren, bekommt einen Chip, der am Ausgang wieder abgegeben wird, um sicherzustellen, dass sich nicht mehr als 80 Personen (zusätzlich zu den Anbietern) auf dem Areal befinden.

All diese Maßnahmen machen Sinn, gerade in dem Moment wo in Emsdetten die Zahl der Infizierten wieder hochschnellt.

50 Meter weiter auf dem „normalen“ Wochenmarkt stehen die Buden auch mit notwendigem Abstand auseinander, hier ist aber keine Einlaßkontrolle, kein Nachweis, wer sich wann wo aufgehalten hat. Zwar an diesem Wochenende ein nicht ganz so großer Rummel wie in den Vorwochen, dennoch muss man sich hier schon anstrengen, um den Sicherheitsabstand von 1,50 Metern einzuhalten.

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