Dritte städtische Kita wird Haus für Groß und Klein

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Karina Lemke wird die 3. städtische Kindertagsstätte leiten (Foto: Stadt Emsdetten)

Interview mit Karina Lemke, künftige Leiterin der dritten städtischen Kindertagesstätte

Die Planungen für ein drittes städtisches Kinderhaus laufen auf Hochtouren. Bis das Gebäude in Westum fertig ist, startet Karina Lemke, zukünftige Leiterin der neuen Kita mit den ersten Gruppen für Kinder bis sechs Jahren übergangsweise an der Buckhoffschule. In einem Interview mit der Stadt Emsdetten spricht sie über ihre beruflichen Erfahrungen und Zukunftspläne.

Die 37-jährige Karina Lemke lebt mit ihrem Mann im Kreis Warendorf und leitet seit anderthalb Jahren eine katholische Kindertagesstätte im Münsterland. Vorher arbeitete sie 15 Jahre lang als Gruppenleiterin und Fachkraft für Inklusion. Eine gute Kindertagesstätte ist für sie ein Lebensraum, der die frühkindliche Entwicklung des Kindes in der Familie ergänzt und unterstützt.

Frau Lemke, was hat Sie persönlich dazu bewegt, Erzieherin zu werden?

Ich möchte Kinder in ihrer Entwicklung begleiten und unterstützen, damit sie mit ihren Fähigkeiten und Talenten unsere Welt erobern können. Meine größte Motivation ist dabei, dass unsere Kinder an sich selbst glauben und den Mut haben, sich auch schwierigen Situationen im Leben zu stellen.

Stichwort Emsdetten: Was hat sie dazu bewegt, sich für die Stelle als Leiterin der neuen Emsdettener Kita zu bewerben?

Ich finde es spannend, bei der Planung und Gestaltung einer neuen Kita mitwirken zu können, die noch dazu in einer familienfreundlichen Stadt entsteht. Aus meiner Sicht macht sich Emsdetten ganz bewusst für die Vielfalt an Betreuungsangeboten stark. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit der Stadt als Trägerin der neuen Kita, auf die Zusammenarbeit mit den Kolleginnen aus den anderen Kinderhäusern und natürlich auf das Kennenlernen des Kita-Teams, der Kinder und ihrer Familien.

Frau Lemke, welche pädagogische Richtung wird die neue Kita einschlagen?

Ziel unserer Bildungs- und Betreuungsarbeit ist es, die Kinder in der Entwicklung individuell und ressourcenorientiert herauszufordern und zu unterstützen. In unserer Kita erleben die Kinder Wertschätzung, Vielfalt (Inklusion) und die Chance, Entscheidungsprozesse (Partizipation) aktiv mitgestalten zu können.

Nun ist es ja so, dass die Kita erst in 2023 fertig wird, wie managen sie die Übergangsphase mit den Kindern?

Wir starten im Sommer 2021 mit den ersten Gruppen in der Buckhoffschule. Das Gebäude war in der Vergangenheit für viele Kitas das erste „Zuhause“ und wir freuen uns darauf, gemeinsam mit den Kindern die Räume einzurichten und mit Leben zu füllen.

Welche Möglichkeiten eröffnet die neue Kita für alle Beteiligten?

Die Kita wird ein Haus für Groß und Klein werden. Wir sind für Familien oft die erste Anlaufstelle bei Fragen oder Beratungsbedarf, was mich dankbar für das Vertrauen in unsere Arbeit stimmt. Gemeinsam mit den Familien blicken wir der neu entstehenden Einrichtung mit großer Vorfreude entgegen.

Wie stellen sie sich die Zusammenarbeit mit ihren neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern vor?

Jeder von uns bringt Talente und Fähigkeiten mit, die die pädagogische Arbeit bereichern. Ich beispielsweise begeistere mich seit vielen Jahren für Naturwissenschaften und bestärke die Kinder, zu experimentieren und die alltäglichen Phänomene zu hinterfragen. Durch den Mix unserer Stärken können wir gemeinsam dazu beitragen, dass unsere Kinder von heute auf spielerische Weise die Fachkräfte von morgen werden. Und wo wir beim Thema Fachkräfte sind: Auch für die neue Kita wird ja noch pädagogisches Personal gesucht. Bis zum 14. März können sich Interessierte um eine Stelle als Erzieherin bzw. Erzieher in Voll- oder Teilzeit bewerben.

Bewerbungen nimmt die Stadt Emsdetten online unter www.emsdetten.de/stellenangebote entgegen.

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